Wespen & Hornissen in Harburg Dichte Quartiere, viele Nachbarn
Harburgs Wohnquartiere rund um den Ring sind dicht bebaut, und das verändert das Wespenthema: Ein Nest betrifft hier selten nur eine Partei. Typische Fundorte sind die ungedämmten Dachböden der Gründerzeithäuser, Hohlräume hinter Balkonbrüstungen und Fassadenverkleidungen, Rollladenkästen in den Nachkriegsbauten und Lüftungsöffnungen im Treppenhaus. Wenn Wespen durch ein Kippfenster in den Flur kommen, wird das Nest schnell zur Sache der Hausverwaltung.
Eine zweite Harburger Besonderheit ist der Binnenhafen mit seiner Gastronomie. Auf Terrassen mit Süßgetränken, Eis und Grill sammeln sich ab Juli Wespen, oft ohne dass das Nest auf dem Grundstück sitzt. Hier hilft keine Bekämpfung ins Blaue, sondern das Auffinden des tatsächlichen Nests in Nachbargebäuden, Kaimauern oder Dachaufbauten. Für Betriebe dokumentieren wir den Einsatz, das ist für die Lebensmittelhygiene wichtig.
Harburg ist Hamburger Stadtgebiet, also gilt der allgemeine Artenschutz: Ein Nest wird entfernt, wenn ein vernünftiger Grund vorliegt, etwa Gefährdung im Treppenhaus, an Balkonen mit Kindern oder im Gastrobetrieb. Hornissen sind besonders geschützt, in Harburgs alten Dachböden kommen sie durchaus vor. Dann siedeln wir um, mit der entsprechenden Sachkunde und Abstimmung.