Was kostet ein Kammerjäger gegen Mäuse? Preise 2026

Die Mäusebekämpfung kostet bei uns 330 € inklusive Mehrwertsteuer - für bis zu 10 Köderboxen, Nachkontrolle und Beratung zum Verschließen der Einstiege. Die Erstinspektion vor Ort kostet 80 € und wird bei Auftrag vollständig verrechnet. Größere Objekte, Gewerbe und Mehrfamilienhäuser berechnen wir nach Objektgröße - den Festpreis nennen wir vor dem Einsatz.

Was kostet ein Kammerjäger: Kammerjäger von HK im Einsatz in Hamburg
Preise

Preisliste: Festpreise inkl. MwSt.

Festpreis am Telefon - bevor wir kommen. Die Anfahrt ist immer inklusive.

Erstinspektion + Beratung vor Ort

bei Auftrag voll verrechnet
80 €

Mäusebekämpfung (bis 10 Köderboxen, inkl. Nachkontrolle)

2–4 Wochen
330 €

Einstiege verschließen (Bürstendichtung, Gitter, Mörtel)

meist im Ersttermin
nach Aufwand

Gewerbe / Mehrfamilienhaus / Monitoring

nach Absprache
nach Objektgröße
Das beeinflusst den Preis
  • Größe des Objekts
  • Anzahl der Köderstellen
  • Innen- oder Außenbefall
  • Bauliche Einstiege
  • Nachkontrollen

Alle Preise inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer. Für ausgewählte Leistungen kann - abhängig von Schädlingsart und Befallssituation - eine Garantie vereinbart werden.

Was in den 330 € enthalten ist

Der Festpreis deckt den kompletten Bekämpfungszyklus für ein normales Wohnhaus oder eine Wohnung: Befallsanalyse, Aufstellen von bis zu 10 gesicherten Köderboxen an den richtigen Stellen, die Nachkontrolle nach etwa zwei Wochen und die Beratung, wo die Tiere hereinkommen. Anfahrt und Mehrwertsteuer sind eingerechnet.

Der Unterschied zum Baumarkt: Eine Maus ist selten allein. Wer eine Falle stellt, fängt ein Tier und übersieht die Population in der Wand. Wir setzen die Köderstellen entlang der Laufwege, wo die Tiere tatsächlich unterwegs sind, und prüfen beim Kontrolltermin, ob noch Aktivität da ist.

Was den Preis nach oben treibt

Drei Dinge machen die Mäusebekämpfung aufwändiger: die Objektgröße, die Zahl der Einstiege und die Frage, ob der Befall innen oder außen sitzt. Ein Einfamilienhaus mit Garage, Schuppen und Keller braucht mehr Köderstellen als eine Etagenwohnung. Ein Altbau mit vielen Durchbrüchen für Leitungen hat mehr Einstiege als ein Neubau.

Dazu kommt der Verschluss: Mäuse passen durch Öffnungen ab sechs Millimetern. Kleinere Spalten dichten wir im Ersttermin mit ab, größere Arbeiten wie das Vergittern von Kellerfenstern oder das Schließen von Fassadenschäden besprechen wir vorher und nennen den Preis, bevor wir anfangen.

Rechenbeispiele mit unseren Festpreisen

Beispiel 1: In Ihrer Küche finden Sie Mäusekot hinter dem Herd. Wir kommen zur Erstinspektion, bestätigen den Befall, und Sie beauftragen die Bekämpfung. Sie zahlen 330 €, die 80 € für die Inspektion sind verrechnet. Darin enthalten sind bis zu zehn Köderboxen, die Nachkontrolle und die Beratung zu den Einstiegen.

Beispiel 2: Bei der Inspektion zeigt sich, dass die Mäuse über eine offene Rohrdurchführung im Keller kommen. Kleine Spalten dichten wir im Ersttermin mit ab. Für größere Arbeiten, etwa ein Gitter vor dem Kellerfenster, nennen wir Ihnen den Preis nach Aufwand, bevor wir anfangen.

Beispiel 3: Die Inspektion ergibt, dass kein aktiver Befall mehr besteht, etwa weil die Spuren alt sind. Dann bleibt es bei 80 €, und Sie wissen sicher, dass Sie nichts weiter tun müssen.

Ablauf und Dauer der Mäusebekämpfung

Im Ersttermin suchen wir Laufwege, Nester und Einstiege, stellen die Köderboxen auf und dichten kleine Spalten direkt ab. Mäuse fressen an vielen Stellen kleine Mengen. Deshalb kommt es auf viele gut platzierte Köderstellen an, nicht auf große Mengen Köder.

Nach etwa zwei Wochen kommen wir zur Nachkontrolle. Wir prüfen, ob noch Köder aufgenommen wird, ob frischer Kot da ist und ob die Einstiege dicht sind. Bei kleinem Befall ist die Sache danach oft erledigt. Insgesamt dauert der Zyklus zwei bis vier Wochen.

Für Sie bedeutet das wenig Aufwand: Sie müssen beim Ersttermin und bei der Nachkontrolle erreichbar sein, dazwischen bleiben die Boxen einfach stehen. Bitte verschieben Sie sie nicht, denn ihr Platz ist bewusst auf die Laufwege abgestimmt.

Methoden: Köderboxen, Fallen und Verschluss

Im Wohnbereich arbeiten wir mit verschlossenen Köderboxen, die nur für Mäuse zugänglich sind. Kinder und Haustiere kommen nicht an den Köder. Wo Gift nicht in Frage kommt, etwa bei sehr kleinem Befall oder in empfindlichen Bereichen, sind Schlagfallen eine Alternative. Klebefallen sind keine Option: Das Umweltbundesamt hält sie bei Nagetieren aus Tierschutzgründen für höchst bedenklich.

Genauso wichtig wie der Köder ist der Verschluss. Wir dichten mit Materialien, die Mäuse nicht durchnagen können: Bürstendichtungen an Türen, Gitter vor Lüftungen und Kellerfenstern, Mörtel in Mauerritzen. Bauschaum allein hält Mäuse nicht auf, sie fressen sich hindurch.

Mäusegift aus dem Baumarkt: Was seit 2026 gilt

Mäusegift mit blutgerinnungshemmenden Wirkstoffen, den Antikoagulanzien, dürfen Privatpersonen seit 2026 nicht mehr kaufen. Seit dem 23. Oktober 2026 dürfen auch vorhandene Reste nicht mehr verwendet werden. Neue Präparate dieser Art werden nur noch für geschulte Anwender mit Sachkunde zugelassen.

Für Privatleute bleiben vor allem Schlagfallen und das Abdichten. Bei einer einzelnen Maus im Gartenhaus reicht das oft. Sitzt eine Population in Zwischendecken, Dämmung oder hinter der Küchenzeile, fangen Sie mit Fallen einzelne Tiere, während der Rest weiter Junge bekommt. Dann ist der Fachbetrieb meist die günstigere Lösung, weil er den Befall in einem Zyklus beendet.

Woran Sie einen Mäusebefall erkennen

Typische Zeichen sind kleiner, länglicher Kot von wenigen Millimetern, angenagte Verpackungen im Vorratsschrank, Nagespuren an Kabeln oder Holz, Nistmaterial aus Papier oder Dämmung und Geräusche in Decken und Wänden, besonders nachts. Oft fällt auch ein strenger, urinartiger Geruch auf. Wie Mäusekot aussieht und wie er sich von Rattenkot unterscheidet, zeigt unser Ratgeber.

Den Profi sollten Sie rufen, wenn Sie Spuren in mehreren Räumen finden, wenn trotz Fallen immer wieder frischer Kot auftaucht, wenn Mäuse in Küche oder Vorratsräumen unterwegs sind oder wenn Sie Lebensmittel gewerblich lagern. Beim Entfernen von Kot tragen Sie Handschuhe und feuchten die Stellen vorher an, statt trocken zu fegen, damit kein Staub aufgewirbelt wird.

Warum Mäuse im Herbst ins Haus kommen

Wenn die Nächte kälter werden und draußen Nahrung knapp wird, suchen Mäuse Schutz in Gebäuden. Keller, Garagen, Dachböden und Zwischendecken bieten Wärme, Verstecke und oft auch Futter. Besonders betroffen sind Häuser am Stadtrand mit Feldern, Kleingärten oder Knicks in der Nähe, wie es sie rund um Hamburg vielerorts gibt.

Wer im Herbst die ersten Spuren findet, sollte nicht bis zum Frühjahr warten. Über den Winter vermehren sich die Tiere im warmen Haus weiter, und aus wenigen Mäusen wird eine Population, die sich in mehreren Räumen verteilt.

Was Sie bis zum Termin tun können

Lagern Sie offene Lebensmittel, Tierfutter und Vogelfutter in fest verschließbaren Dosen oder Gläsern, nicht in Tüten oder Pappkartons. Räumen Sie Futternäpfe über Nacht weg und bringen Sie Abfälle regelmäßig nach draußen.

Notieren Sie, wo Sie Kot, Nagespuren oder Geräusche bemerkt haben. Das hilft uns bei der Inspektion, die Laufwege schneller zu finden. Legen Sie bitte keine Mittel aus dem Internet aus und verstreuen Sie keine Duftstoffe: Das vertreibt die Tiere höchstens in andere Ecken und erschwert die gezielte Bekämpfung.

Warum billig am Ende teuer wird

Anzeigen mit „Mäusebekämpfung ab 39 €“ meinen die Anfahrt. Vor Ort kommen Material, Köderboxen, „Sonderaufwand“ und Zuschläge dazu, und die Rechnung landet im drei- bis vierstelligen Bereich, ohne Nachkontrolle. Erkennungsmerkmal unseriöser Anbieter: keine Festnetznummer, kein Handelsregistereintrag, kein Preis am Telefon.

Bei uns steht der Preis, bevor wir losfahren. In Hamburg und im Umkreis von 65 Kilometern sind wir meist noch am selben Tag da, und die Nachkontrolle ist Teil der Leistung, nicht ein zweiter Auftrag.

Wer zahlt: Mieter oder Vermieter?

Mäuse im Haus sind in der Regel ein Problem der Bausubstanz, sie kommen über Kellerschächte, Rohrdurchführungen oder Fassadenrisse. Damit ist meist der Vermieter zuständig. Melden Sie den Befall schriftlich und dokumentieren Sie Kot und Nagespuren mit Fotos.

Anders liegt der Fall, wenn ein Mieter den Befall nachweislich selbst verursacht hat, etwa durch offen gelagerte Lebensmittel über lange Zeit. Das ist selten und schwer zu beweisen. Unsere Rechnung ist so aufgeschlüsselt, dass Vermieter und Hausverwaltung sie direkt verbuchen können; für Mehrfamilienhäuser stimmen wir uns direkt mit der Verwaltung ab.

Auf die Nebenkosten umlegen darf der Vermieter nur die regelmäßige, vorbeugende Ungezieferbekämpfung, nicht den einmaligen Einsatz gegen einen akuten Befall. Im Eigenheim zahlen Sie selbst, können aber als Privatperson nach § 35a EStG 20 Prozent der Arbeits- und Fahrtkosten steuerlich geltend machen. Eine Rechtsberatung im Einzelfall ersetzt das nicht.

Mäuse in Gewerbe und Mehrfamilienhaus

In Gastronomie, Lebensmittelhandel und Lagern ist ein Mäusebefall mehr als ein Ärgernis. Lebensmittelbetriebe müssen Schädlinge im Rahmen ihrer Hygienepflichten unter Kontrolle halten, und ein Befall fällt bei Kontrollen auf. Hier arbeiten wir mit festen Kontrollterminen, dokumentierten Kontrollstellen und Protokollen, die Sie bei Kontrollen vorlegen können.

Im Mehrfamilienhaus kommt es darauf an, das ganze Gebäude zu betrachten. Mäuse wandern durch Installationsschächte und Zwischendecken von Wohnung zu Wohnung. Eine Bekämpfung nur in einer Einheit verschiebt das Problem. Den Preis kalkulieren wir hier nach Objektgröße und stimmen uns direkt mit der Hausverwaltung ab.

Vorbeugen statt wiederholen

Nach der Bekämpfung entscheidet der Verschluss darüber, ob Sie im nächsten Herbst wieder anrufen müssen. Prüfen Sie Kellerfenster, Türdichtungen, Rohrdurchführungen und die Fassade auf Spalten; lagern Sie Vorräte in geschlossenen Behältern; halten Sie Komposthaufen und Vogelfutter vom Haus fern.

Bei der Nachkontrolle gehen wir diese Punkte mit Ihnen durch. Für Gewerbebetriebe und Mehrfamilienhäuser bieten wir ein dauerhaftes Monitoring mit festen Kontrollterminen, das ist günstiger als der jährliche Akuteinsatz.

Mäusebekämpfung - Leistung im Detail
Häufige Fragen

Kosten: Ihre Fragen, unsere Antworten

Was kostet ein Kammerjäger gegen Mäuse?

Bei uns 330 € inklusive Mehrwertsteuer für bis zu 10 Köderboxen und Nachkontrolle. Erstinspektion 80 €, bei Auftrag verrechnet.

Was kostet die Erstinspektion?

80 €. Beauftragen Sie danach die Bekämpfung, wird der Betrag vollständig auf die 330 € angerechnet.

Wie lange dauert die Mäusebekämpfung?

Der Zyklus dauert zwei bis vier Wochen: Ersttermin, Wirkzeit der Köder, Nachkontrolle. Bei kleinem Befall reicht oft ein Kontrolltermin.

Ist der Köder gefährlich für Kinder und Haustiere?

Nein. Wir arbeiten ausschließlich mit verschlossenen Köderboxen, die nur für Mäuse zugänglich sind. Offen ausgelegtes Gift setzen wir nicht ein.

Zahlt der Vermieter die Mäusebekämpfung?

In der Regel ja, weil Mäuse über die Bausubstanz eindringen. Melden Sie den Befall schriftlich, machen Sie Fotos und setzen Sie eine Frist. Ob im Einzelfall etwas anderes gilt, kann nur eine Rechtsberatung klären.

Wenn ich eine Maus sehe, sind es dann mehr?

Meist ja. Hausmäuse leben in Gruppen und vermehren sich schnell. Wer eine Maus sieht, vor allem tagsüber, hat oft schon mehrere Tiere im Haus. Eine Inspektion klärt, wie groß der Befall ist.

Kann ich Mäuse selbst bekämpfen?

Bei einer einzelnen Maus helfen Schlagfallen und das Abdichten der Einstiege. Mäusegift mit Antikoagulanzien dürfen Privatpersonen seit 2026 nicht mehr kaufen. Bei Spuren in mehreren Räumen oder immer neuem Kot ist der Fachbetrieb die sicherere und meist günstigere Lösung.

Muss ich einen Mäusebefall melden?

Eine Meldepflicht wie bei Ratten gibt es für Hausmäuse in Hamburg nicht. Lebensmittelbetriebe müssen einen Befall aber im Rahmen ihrer Hygienepflichten bekämpfen und dokumentieren.

Kommen die Mäuse nach der Bekämpfung wieder?

Nicht, wenn die Einstiege dicht sind. Neue Mäuse kommen fast immer über offene Spalten, Rohrdurchführungen oder Kellerfenster. Deshalb gehört die Beratung zum Verschluss bei uns zum Festpreis, und kleine Öffnungen dichten wir im Ersttermin gleich mit ab.

Kann ich die Kosten von der Steuer absetzen?

Als Privatperson in der Regel ja, nach § 35a EStG: 20 Prozent der Arbeits- und Fahrtkosten, wenn sie auf der Rechnung getrennt ausgewiesen sind und Sie per Überweisung zahlen. Für Ihren Fall fragen Sie Ihren Steuerberater.

Kammerjäger-Notdienst von HK Hamburger Kammerjäger im Einsatz in Hamburg
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