Mäusekot erkennen: Aussehen, Größe, Gefahr und Entfernen

Kurz beantwortet:Mäusekot ist 3 bis 8 mm lang, etwa 2 mm dick, reiskornförmig mit spitzen Enden und dunkelbraun bis schwarz. Eine Maus setzt 60 bis 100 Köttel pro Tag ab, verstreut entlang ihrer Wege. Weil Mäusekot Hantaviren enthalten kann, wird er nie trocken gekehrt oder gesaugt, sondern befeuchtet und mit Handschuhen und FFP2-Maske entfernt.
Wie sieht Mäusekot aus? Größe der Mäuseköttel, Form und Farbe
Mäusekot ist klein, länglich und an beiden Enden spitz, ungefähr wie ein dunkles Reiskorn. Die einzelnen Köttel sind 3 bis 8 Millimeter lang und etwa 2 Millimeter dick. Ein typischer Köttel der Hausmaus misst rund 6 Millimeter, so beschreibt es die Fachstelle Gesundheit der Stadt Bern. Frischer Mäusekot ist dunkelbraun bis schwarz und glänzt, älterer wird matt und heller.
Mindestens so wichtig wie die Form ist die Verteilung. Eine Maus setzt nach Angaben des Schweizer Bundesamts für Umwelt 60 bis 100 Köttel am Tag ab, und zwar überall dort, wo sie sich bewegt. Mäuse haben keine feste Toilette. Sie finden den Kot deshalb einzeln oder in lockeren Spuren in Schubladen, auf Regalbrettern, unter der Spüle, hinter dem Herd und entlang der Sockelleisten, nur selten als Häufchen.
Wer Mäusekot auf Bildern im Internet vergleicht, scheitert oft am Maßstab: Auf einem Foto ohne Bezugsgröße sehen Mäuse- und Rattenkot fast gleich aus. Legen Sie eine Münze daneben, ohne den Kot zu berühren, und fotografieren Sie mit Blitz. Im Staub hinter Geräten wird Mäusekot leicht für Krümel oder schwarze Samen gehalten. Ein Blick mit der Taschenlampe in Ecken und Schrankböden schafft meist Klarheit.
Frischer oder alter Mäusekot: Was der Fund verrät
Frischer Mäusekot ist weich, glänzend und leicht feucht. Nach ein bis zwei Tagen wird er hart, mit der Zeit grau und bröselig. Prüfen Sie das mit einem Holzstäbchen, nie mit den Fingern. Finden Sie frischen neben altem Kot, sind die Mäuse schon länger im Haus und noch immer aktiv.
Die sicherste Prüfung ist einfach: Kot entfernen, wie weiter unten beschrieben, die Stelle sauber wischen und am nächsten Morgen nachsehen. Neue Köttel bedeuten, dass Mäuse regelmäßig vorbeikommen. Liegen Köttel in unterschiedlichen Größen nebeneinander, sind Jungtiere dabei, und die Mäuse vermehren sich in der Nähe.
Viel Kot bedeutet nicht automatisch viele Mäuse. Zwei Mäuse hinterlassen in einer Woche leicht über tausend Köttel. Aussagekräftiger sind die Begleitspuren: Nagespuren mit zwei parallelen Rillen im Abstand von 1 bis 2 Millimetern an Verpackungen, Kabeln oder Holz, zerkleinertes Papier oder Stoff als Nestmaterial, dunkle Schmierspuren an Laufwegen und nachts leises Kratzen in Wänden oder Zwischendecken.
Mäusekot
- 3–8 mm lang, etwa 2 mm dick
- reiskornförmig, beide Enden spitz
- 60–100 Köttel pro Tag, weit verstreut
- in Schubladen, Vorratsschränken, hinter Geräten
Rattenkot
- 12–20 mm lang, 3–7 mm dick
- spindelförmig, deutlich kräftiger
- rund 40 Köttel pro Tag, eher gehäuft
- im Keller, an Schächten, unter Terrassen
Schaben- und Fledermauskot
- Schabe: etwa 1–2 mm, wie gemahlener Pfeffer
- Schabenkot in Ritzen, oft mit dunklen Schmierflecken
- Fledermaus: ähnlich groß wie Mäusekot, trocken
- Fledermauskot glänzt durch Insektenreste und zerkrümelt
Riecht Mäusekot? Der typische Mäusegeruch
Der Kot selbst riecht kaum. Den typischen Mäusegeruch erzeugt vor allem der Urin. Mäuse markieren ihre Wege und ihr Revier ständig mit Kot und Urin, bei stärkerem Befall entsteht ein stechender, ammoniakartiger und muffiger Geruch. Er hält sich besonders in geschlossenen Schränken, Unterschränken, Kellerverschlägen und Hohlräumen hinter Verkleidungen.
Nehmen Sie diesen Geruch wahr, ist der Befall meist größer, als die wenigen sichtbaren Köttel vermuten lassen. Nach einer erfolgreichen Bekämpfung kann der Geruch noch eine Weile bleiben, weil Urin in Holz, Dämmung und Textilien einzieht. Gründliches Reinigen der befallenen Stellen hilft, stark durchtränktes Material muss manchmal ersetzt werden. Ein süßlicher Verwesungsgeruch aus der Wand deutet dagegen auf ein totes Tier im Hohlraum hin.
Nicht jeder muffige Geruch stammt von Mäusen. Feuchte Keller riechen auch nach Schimmel, ein Marder auf dem Dachboden hinterlässt an seiner Kotstelle einen strengen, raubtierartigen Geruch. Mäusegeruch ist schärfer, erinnert an Ammoniak und wird in der Nähe von Laufwegen, Nestern und Vorräten stärker. Kommen Geruch und Kotfunde zusammen, ist die Sache eindeutig.

Mäusekot in Wohnung, Küche, Keller und Bett
In der Wohnung ist die Küche der häufigste Fundort. Mäuse suchen Wärme und Futter: hinter Herd und Kühlschrank, unter der Spüle, in Vorratsschränken und in Besteckschubladen. Prüfen Sie dort auch Verpackungen von Nudeln, Müsli und Tierfutter auf Löcher. Alles Angenagte gehört in den Müll.
Mäusekot im Keller liegt meist an den Wänden, in Regalen, in alten Kartons und hinter abgestellten Möbeln. Mäuse kommen über Kellerfenster, Lichtschächte und undichte Rohrdurchführungen herein und finden dort oft reichlich Futter: eingelagerte Kartoffeln und Äpfel, Getränkekisten mit Resten, Vogel- und Tierfutter in Säcken. Wer im Keller Kot findet, sollte diese Vorräte zuerst prüfen und in feste Behälter umlagern. Auch im Heizungsraum, auf dem Dachboden und in Zwischendecken bleiben Mäuse oft lange unbemerkt.
In Gartenhäusern, Schuppen und Garagen leben neben Hausmäusen häufig Wildmäuse wie die Rötelmaus. Genau dort ist beim Aufräumen nach dem Winter besondere Vorsicht geboten, denn die Rötelmaus ist in Deutschland der wichtigste Überträger von Hantaviren.
Mäusekot im Bett ist selten, kommt aber vor. Mäuse klettern gut und nutzen warme, ruhige Plätze wie Bettkästen, Polster oder Kleiderschränke. Sehen Sie unter dem Bett und im Bettkasten nach, waschen Sie Bettwäsche bei 60 Grad und wischen Sie Flächen feucht ab, statt zu saugen. Winzige schwarze Punkte, die wie Tinte in den Stoff einziehen, vor allem an Matratzennähten, sind dagegen kein Mäusekot. Das sind typische Spuren von Bettwanzen, mehr dazu in unserem Ratgeber zum Erkennen von Bettwanzen.
Mäusekot oder Rattenkot? Schaben- und Fledermauskot unterscheiden
Die häufigste Verwechslung ist die mit Rattenkot. Rattenkot ist 12 bis 20 Millimeter lang und 3 bis 7 Millimeter dick, also deutlich größer und kräftiger. Eine Ratte setzt rund 40 Köttel am Tag ab, eher gehäuft an Wänden und Laufwegen. Als Faustregel gilt: unter einem Zentimeter Maus, darüber Ratte. Bei jungen Ratten achten Sie zusätzlich auf Dicke und Verteilung.
Der Fundort hilft weiter. Hausmäuse leben gern mitten in der Wohnung, in der Küche, hinter Möbeln und in Zwischendecken, und lassen sich auch tagsüber blicken, wenn es ruhig ist. Wanderratten halten sich eher im Keller, an Schächten, unter Terrassen und an Müllplätzen auf und bleiben scheu.
Schabenkot ist noch kleiner als Mäusekot, je nach Art etwa 1 bis 2 Millimeter, und erinnert an gemahlenen Pfeffer. Er liegt als dunkle Krümel in Ritzen, hinter Kühlschränken und an Geräterahmen, oft zusammen mit dunklen Schmierflecken. Schaben gelten laut Umweltbundesamt als Hygieneschädlinge, die Krankheitserreger wie Salmonellen verschleppen.
Fledermauskot sieht Mäusekot auf den ersten Blick ähnlich. Laut NABU ist er trocken und glänzt durch die Chitinreste der gefressenen Insekten. Zerdrücken Sie ein trockenes Stück mit einem Stäbchen: Fledermauskot zerfällt zu glitzernden Krümeln, Mäusekot bleibt hart. Fledermauskot liegt zudem gesammelt unter Hangplätzen am Dach oder an der Fassade. Fledermäuse nagen nicht, sind streng geschützt und dürfen nicht gestört werden.
Rötelmaus-Kot erkennen: Wie sieht Kot von Wühlmäusen aus?
Die Rötelmaus gehört zoologisch zu den Wühlmäusen, genau wie Feldmaus und Schermaus. So ordnen es das Umweltbundesamt und das Julius Kühn-Institut ein. Ein Merkmal, an dem sich ihr Kot sicher vom Kot der Hausmaus unterscheiden lässt, nennen die Fachbehörden nicht. Für Ihren Schutz spielt die Art auch keine Rolle, denn die Hygieneregeln von infektionsschutz.de gelten für jeden Mäusekot.
Mehr verraten Fundort und Tier. Die Rötelmaus lebt laut Julius Kühn-Institut in Wäldern, Gebüschen und Hecken, aber auch in Parks und Gärten, und dringt im Winter in Keller, Speicher und Heuschober ein. Kot im Gartenhaus, im Schuppen oder am Holzstapel passt deshalb eher zu ihr als Kot in der Küchenschublade. Sehen Sie das Tier, erkennen Sie die Rötelmaus am rötlichen Rücken, am weißlichen Bauch und am zweifarbigen Schwanz, der etwa halb so lang ist wie der Körper.
Die große Wühlmaus, also die Schermaus, verrät sich kaum durch Kot. Sie lebt vorwiegend unterirdisch und hält ihre Baue nach außen geschlossen. Typisch sind stattdessen flache, etwa faustgroße Erdhaufen, die seitlich neben dem Loch liegen und oft Wurzel- und Grasreste enthalten. Pflanzen welken, kippen um oder lassen sich leicht aus dem Boden ziehen. Der Maulwurf wirft größere, rundliche Haufen direkt über dem Gang auf und ist geschützt.
Beim Aufräumen zählt die Vorsicht. Rötelmäuse übertragen nach Angaben des Umweltbundesamts das Puumalavirus, einen Hantavirus-Typ, die Feldmaus dagegen das Tulavirus, das beim Menschen keine oder nur geringe Beschwerden auslöst. Behandeln Sie Mäusekot in Schuppen, Garagen und Gartenhäusern deshalb immer so, als könnte er Hantaviren enthalten, und entfernen Sie ihn wie unten beschrieben.
Ist Mäusekot gefährlich? Hantavirus und andere Risiken
Ja, Mäusekot kann gefährlich sein. Das bekannteste Risiko sind Hantaviren. Laut infektionsschutz.de werden sie in Deutschland hauptsächlich von der Rötelmaus und der Brandmaus übertragen. Infizierte Tiere scheiden die Viren mit Speichel, Kot und Urin aus, und auch getrockneter Kot kann noch einige Tage bis mehrere Wochen ansteckend sein. Angesteckt wird man meist, wenn man aufgewirbelten Staub einatmet. Auch über kleine Hautverletzungen, verunreinigte Lebensmittel oder einen Biss ist eine Übertragung möglich, von Mensch zu Mensch dagegen nicht.
Die meisten Erkrankungen treten zwischen April und September auf. Schwerpunkte der Rötelmaus-Infektionen liegen in West- und Süddeutschland, von der Brandmaus übertragene Fälle kommen in Nord-, Nordost- und Ostdeutschland vor. Ein besonderes Risiko besteht beim Aufräumen und Reinigen von Schuppen, Ställen, Kellern und Häusern, in denen Nagetiere leben, vor allem wenn dabei Staub entsteht.
Erste Beschwerden zeigen sich meist zwei bis vier Wochen nach der Ansteckung: plötzliches Fieber über drei bis vier Tage, dazu grippeähnliche Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen. Im weiteren Verlauf kann die Nierenfunktion vorübergehend eingeschränkt sein. Die in Deutschland vorkommende Form heilt meist folgenlos aus, eine Impfung gibt es nicht. Wer nach Kontakt mit Mäusekot solche Beschwerden bekommt, sollte zum Arzt gehen und den Kontakt erwähnen.
Daneben verunreinigen Mäuse Lebensmittel, Arbeitsflächen und Tierfutter mit Kot und Urin und können so Bakterien wie Salmonellen übertragen. Halten Sie Hunde und Katzen von befallenen Bereichen fern, bis alles gereinigt ist.
Mäusekot sicher entfernen: Schritt für Schritt
Lüften Sie den Raum vor der Reinigung mindestens 30 Minuten, bei einem lange geschlossenen Schuppen lassen Sie Tür und Fenster entsprechend offen, bevor Sie hineingehen. Ziehen Sie Einmalhandschuhe an und tragen Sie in Innenräumen eine Feinstaubmaske der Klasse FFP2 oder FFP3. So empfiehlt es infektionsschutz.de.
Besprühen Sie den Kot und die Umgebung gründlich mit Wasser oder einem Haushaltsreiniger, damit kein Staub entsteht. Benutzen Sie keinen Staubsauger, auch keinen mit HEPA-Filter, und keinen Besen, denn Viren können über die Abluft wieder in den Raum gelangen. Nehmen Sie den feuchten Kot mit Küchenpapier auf, geben Sie alles in eine Plastiktüte, verschließen Sie diese sorgfältig und entsorgen Sie sie im Hausmüll. Tote Mäuse behandeln Sie genauso.
Reinigen Sie die Flächen danach gründlich mit Haushaltsreiniger und entsorgen Sie Lappen oder Schwämme. Wer zusätzlich ein Desinfektionsmittel gegen Mäusekot einsetzen möchte, wählt ein Flächendesinfektionsmittel mit der Angabe „begrenzt viruzid“. Diese Mittel wirken gegen behüllte Viren, zu denen die Hantaviren gehören. Halten Sie die Einwirkzeit ein und mischen Sie keine Reiniger. Textilien wie Geschirrtücher waschen Sie bei 60 Grad. Zum Schluss duschen, Haare waschen und die Kleidung in die Wäsche geben.
Lebensmittel, die angenagt sind oder Kot- und Urinspuren zeigen, gehören in den Müll, auch angebrochene Packungen aus dem befallenen Schrank. Konserven und verschlossene Gläser waschen Sie vor dem Öffnen ab. Bei großen Kotmengen in Kellern, Zwischendecken oder Lüftungsanlagen und in Lebensmittelbetrieben übernehmen wir die Reinigung und Desinfektion. Heiko Kirschner ist auch anerkannter Desinfektor.
Mäuse loswerden: Was hilft und was nicht
Kot entfernen ist der erste Schritt, aber solange Mäuse im Haus sind, kommt er zurück. Beginnen Sie mit dem Futter: Lebensmittel in dichte Behälter aus Glas, Metall oder festem Kunststoff umfüllen, Tierfutter nicht offen stehen lassen, Krümel hinter und unter Geräten beseitigen.
Schlagfallen wirken bei einzelnen Mäusen gut. Stellen Sie mehrere Fallen quer zu den Laufwegen an die Wände, als Köder eignen sich Nuss-Nougat-Creme, Erdnussbutter oder ein Stück Schokolade. Kontrollieren Sie täglich. Lebendfallen sind wenig sinnvoll, weil Sie die Maus sehr weit wegbringen müssten, sonst ist sie bald wieder da. Ultraschallgeräte haben sich nach Einschätzung des Umweltbundesamts als wirkungslos erwiesen, und auch Duftmittel wie Pfefferminzöl vertreiben Mäuse nach unserer Erfahrung nicht dauerhaft.
Bei Giftködern hat sich die Rechtslage geändert. Seit dem 26. April 2026 dürfen blutgerinnungshemmende Rodentizide nicht mehr an Privatpersonen abgegeben werden. Die Aufbrauchfrist für Restbestände ist am 22. Oktober 2026 abgelaufen, seitdem dürfen Privatleute auch alte Köder nicht mehr auslegen. Offen ausgelegtes Gift ist verboten und für Kinder, Hunde und Katzen gefährlich. Danach bleiben Privatleuten Fallen, bauliche Maßnahmen oder der Fachbetrieb.
Mäusekot vorbeugen: Zugänge und Futterquellen
Eine Hausmaus passt durch eine Öffnung von der Dicke eines Bleistifts. Prüfen Sie Rohrdurchführungen unter der Spüle, Lücken hinter Sockelleisten, Türschwellen, Lüftungsöffnungen und Kabelschächte. Kleine Löcher füllen Sie mit Stahlwolle und Mörtel, Bauschaum allein nagen Mäuse durch. Kellerfenster sichern Sie mit einem Gitter mit höchstens 5 Millimetern Maschenweite, Lüftungsschlitze vorgehängter Fassaden mit Lochblech.
Kontrollieren Sie im Herbst, wenn Mäuse ins Warme drängen, die Außenwände auf neue Löcher und bringen Sie Bürstendichtungen an Außentüren an. Schneiden Sie Pflanzen an der Fassade so weit zurück, dass Mäuse nicht über Fenster, Balkone oder das Dach ins Haus klettern.
Halten Sie Vorräte in geschlossenen Behältern, lagern Sie Vogelfutter und Tiernahrung nicht offen im Keller und verzichten Sie bei Mausproblemen auf die Vogelfütterung. Essensreste gehören nicht auf den Kompost. Wer Futter und Zugänge im Griff hat, findet in der Regel keinen Mäusekot mehr.
Täglich neuer Mäusekot: Wann zum Fachbetrieb?
Wenn Sie täglich neuen Mäusekot finden, wenn Fallen nach einer Woche nichts bringen, wenn Mäuse in mehreren Räumen oder in der Zwischendecke sind oder wenn ein Mehrfamilienhaus, eine Gastronomie oder ein Lebensmittelbetrieb betroffen ist, ist der Fachbetrieb der schnellere Weg. Heiko Kirschner ist IHK-geprüfter Schädlingsbekämpfer mit über 20 Jahren Berufserfahrung. Wir bekämpfen Mäuse in Hamburg und im Umkreis von 65 Kilometern zum Festpreis von 330 € inklusive Mehrwertsteuer mit bis zu zehn Köderboxen, inklusive Kontrolle und Nachsorge. Dabei finden wir die Zugänge und sagen Ihnen, was baulich zu ändern ist. Eine reine Erstinspektion kostet 80 €, die bei Auftrag verrechnet werden. Sie erreichen uns unter 040 30099110.
Mäusebekämpfung vom Fachbetrieb - Festpreis am Telefon, oft noch am selben Tag.Quellen
- infektionsschutz.de: Erregersteckbrief Hantaviren
- Bundesamt für Umwelt BAFU (Schweiz): Ratten und Mäuse
- Stadt Bern, Fachstelle Gesundheit und Wohnen: Merkblatt Haus- und Waldmaus (PDF)
- NABU: Heimliche Mitbewohner, Hausfledermäuse
- Umweltbundesamt: Schaben
- Umweltbundesamt: Wanderratte (Hinweise zu Ultraschallgeräten)
- Umweltbundesamt: Rodentizide, FAQ zu Antikoagulanzien
- Institut für Hygiene und Umwelt Hamburg: Informationen zur Rattenbekämpfung (PDF)
- Umweltbundesamt: Wühlmäuse
- Julius Kühn-Institut: Schadnagerprofile (Rötelmaus, Schermaus) (PDF)
- Hamburg, Pflanzenschutz: Wühlmäuse
Stand der Angaben: 15.10.2026. Geprüft von Heiko Kirschner.
Mäusekot erkennen: häufige Fragen
Wie sieht Mäusekot aus?
Mäusekot ist 3 bis 8 Millimeter lang, etwa 2 Millimeter dick, reiskornförmig und an beiden Enden spitz. Frisch ist er dunkelbraun bis schwarz, glänzend und weich, nach ein bis zwei Tagen hart und später grau. Typisch ist die große Menge: 60 bis 100 Köttel pro Maus und Tag, einzeln verstreut entlang der Laufwege.
Ist Mäusekot gefährlich?
Ja, er kann Hantaviren enthalten, die in Deutschland vor allem Rötel- und Brandmäuse übertragen. Die Ansteckung erfolgt meist über aufgewirbelten Staub. Dazu kommen Bakterien wie Salmonellen auf verunreinigten Lebensmitteln. Mäusekot deshalb nie trocken kehren oder saugen, sondern befeuchten und mit Handschuhen und FFP2-Maske entfernen.
Ist alter Mäusekot noch gefährlich?
Ja. Laut infektionsschutz.de können Hantaviren in getrocknetem Kot noch einige Tage bis mehrere Wochen ansteckend sein. Gerade alter, staubtrockener Kot in Schuppen, Garagen oder auf dem Dachboden ist beim Aufräumen riskant, weil er leicht aufgewirbelt wird. Lüften Sie vorher 30 Minuten, befeuchten Sie den Kot gründlich und tragen Sie eine FFP2- oder FFP3-Maske.
Darf ich Mäusekot einfach aufsaugen?
Nein. Ein Staubsauger bläst feinste Partikel über die Abluft zurück in den Raum, auch Geräte mit HEPA-Filter sind keine sichere Lösung. Gleiches gilt für den Besen. Befeuchten Sie den Kot mit Wasser oder Haushaltsreiniger, nehmen Sie ihn mit Küchenpapier auf und entsorgen Sie ihn in einer verschlossenen Plastiktüte im Hausmüll.
Welches Desinfektionsmittel hilft gegen Mäusekot?
Zum Befeuchten und Nachwischen genügen laut infektionsschutz.de Wasser und ein Haushaltsreiniger. Wer zusätzlich desinfizieren möchte, nimmt ein Flächendesinfektionsmittel mit der Angabe „begrenzt viruzid“, das gegen behüllte Viren wie Hantaviren wirkt. Wichtig sind die Einwirkzeit laut Etikett und dass Sie keine Reiniger mischen. Lappen danach entsorgen.
Wie riecht Mäusekot?
Der Kot selbst riecht kaum. Den typischen Mäusegeruch, stechend, ammoniakartig und muffig, erzeugt vor allem der Urin, mit dem Mäuse ihre Wege markieren. Er hält sich in geschlossenen Schränken, Kellern und Hohlräumen. Wer diesen Geruch deutlich wahrnimmt, hat meist schon einen größeren Befall, als die sichtbaren Köttel vermuten lassen.
Was bedeutet Mäusekot im Bett?
Mäuse sind ins Schlafzimmer gelangt und nutzen warme, ruhige Plätze wie Bettkasten, Polster oder Kleiderschrank. Prüfen Sie diese Stellen, waschen Sie die Bettwäsche bei 60 Grad und wischen Sie feucht statt zu saugen. Winzige schwarze, tintenartige Punkte an Matratzennähten sind dagegen kein Mäusekot, sondern sprechen für Bettwanzen.
Wie unterscheide ich Mäusekot von Rattenkot?
An der Größe: Mäusekot ist 3 bis 8 Millimeter lang und etwa 2 Millimeter dick, Rattenkot 12 bis 20 Millimeter lang und 3 bis 7 Millimeter dick. Mäusekot liegt einzeln und weit verstreut, Rattenkot eher gehäuft an Wänden und Laufwegen. Faustregel: unter einem Zentimeter Maus, darüber Ratte.
Wie unterscheide ich Mäusekot von Fledermauskot?
Zerdrücken Sie ein trockenes Stück mit einem Stäbchen. Fledermauskot zerfällt zu glitzernden Krümeln, weil er aus Insektenresten besteht. Mäusekot bleibt hart. Fledermauskot liegt zudem gesammelt unter Hangplätzen am Dach oder an der Fassade, Mäusekot verstreut an Laufwegen. Fledermäuse sind streng geschützt und dürfen nicht gestört werden.
Was kostet die Mäusebekämpfung in Hamburg?
Bei uns kostet die Mäusebekämpfung 330 € Festpreis inklusive Mehrwertsteuer, mit bis zu zehn Köderboxen, Kontrolle und Nachsorge. Wir sind in Hamburg und im Umkreis von 65 Kilometern im Einsatz. Wer erst eine Einschätzung möchte, kann eine Erstinspektion für 80 € buchen, die bei Auftrag vollständig verrechnet wird.
Wie erkenne ich Rötelmaus-Kot?
Am Kot allein kaum, denn die Fachbehörden nennen kein Merkmal, das ihn sicher von Hausmauskot unterscheidet. Hinweise geben Fundort und Tier: Rötelmäuse leben an Waldrändern, in Hecken, Parks und Gärten und kommen im Winter in Keller, Schuppen und Speicher. Sie haben einen rötlichen Rücken und einen zweifarbigen, eher kurzen Schwanz. Entfernen Sie jeden Mäusekot befeuchtet, mit Handschuhen und FFP2-Maske.
Wie sieht Kot von Wühlmäusen aus?
Bei der Schermaus, der großen Wühlmaus im Garten, finden Sie kaum Kot, weil sie unterirdisch lebt und ihre Baue nach außen geschlossen hält. Typisch sind flache, faustgroße Erdhaufen seitlich neben dem Loch mit Wurzel- und Grasresten sowie abgefressene Wurzeln. Kot der Rötelmaus, die ebenfalls zu den Wühlmäusen zählt, finden Sie eher in Schuppen und Gartenhäusern. Wegen des Hantavirus-Risikos entfernen Sie ihn nur befeuchtet und mit Schutzmaske.