Was kostet ein Kammerjäger gegen Silberfische? Preise 2026

Die Bekämpfung von Silberfischchen kostet bei uns 357 € zum Festpreis inklusive Mehrwertsteuer, für zwei Behandlungen im Abstand von etwa zwei bis drei Wochen. Die Erstinspektion für 80 € wird bei Auftrag vollständig verrechnet, die Anfahrt in Hamburg und im Umkreis von 65 Kilometern ist enthalten. Zur Behandlung gehört immer der Blick auf die Feuchtigkeitsursache.

Was kostet ein Kammerjäger: Kammerjäger von HK im Einsatz in Hamburg
Preise

Preisliste: Festpreise inkl. MwSt.

Festpreis am Telefon - bevor wir kommen. Die Anfahrt ist immer inklusive.

Erstinspektion + Beratung vor Ort

bei Auftrag voll verrechnet
80 €

Silberfischchen-/Papierfischchenbekämpfung (2 Behandlungen)

2 Termine
357 €
Das beeinflusst den Preis
  • Art: Silberfischchen oder Papierfischchen
  • Feuchtigkeitsursache
  • Anzahl betroffener Räume
  • Papier, Kartons und Archive
  • Zugänglichkeit der Verstecke

Alle Preise inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer. Für ausgewählte Leistungen kann - abhängig von Schädlingsart und Befallssituation - eine Garantie vereinbart werden.

Was kostet ein Kammerjäger gegen Silberfische? Unsere Preise

Die Bekämpfung von Silberfischchen und Papierfischchen kostet bei uns 357 € zum Festpreis, inklusive Mehrwertsteuer und Anfahrt in Hamburg und im Umkreis von 65 Kilometern. Darin enthalten sind zwei Behandlungen im Abstand von etwa zwei bis drei Wochen und die Beratung zur Feuchtigkeitsursache.

Ist unklar, ob es Silberfischchen, Papierfischchen oder ganz andere Tiere sind, beginnen wir mit einer Erstinspektion für 80 €. Beauftragen Sie danach die Bekämpfung, wird der Betrag vollständig auf die 357 € angerechnet. Allein zahlen Sie die 80 € nur, wenn keine Bekämpfung nötig ist oder Sie keine wünschen.

Bei sehr ausgedehntem Papierfischchenbefall, etwa in Archiven oder Lagerräumen mit viel Papier, ist der Aufwand höher. Dann nennen wir den Preis am Telefon, bevor wir kommen.

Warum es zwei Behandlungen sind

Wir arbeiten mit Fraßködern und einer gezielten Behandlung der Verstecke, nicht mit flächigem Sprühen. Silberfischchen laufen ohnehin nicht über offene Flächen, sondern sitzen tagsüber in Sockelleisten, hinter Fliesenkanten, unter der Badewanne und in Rohrdurchführungen.

Ein Köder erfasst keine Eier, und die liegen tief in Ritzen. Die zweite Behandlung setzt deshalb in dem Abstand an, in dem die nachgeschlüpften Tiere aktiv geworden sind. Eine einzelne Anwendung würde den sichtbaren Bestand senken und den Nachschub unberührt lassen.

Beide Behandlungen stecken im Festpreis. Zwischen den Terminen wischen Sie die behandelten Bereiche nicht feucht aus, sonst tragen Sie den Wirkstoff wieder ab.

Silberfischchen oder Papierfischchen: warum die Art zählt

Das gewöhnliche Silberfischchen ist an Feuchtigkeit gebunden. Es lebt in Bad, Küche und Keller und geht zurück, wenn es dort dauerhaft trocken wird. Krankheiten überträgt es nicht. Ein Befall ist vor allem ein Warnsignal: Irgendwo ist es zu feucht.

Das Papierfischchen ist größer, nach Angaben des Umweltbundesamts rund 15 Millimeter, grau bis braun und hat längere Fühler und Schwanzfäden. Es kommt mit trockenerer Raumluft aus und ist deshalb häufiger in Wohnräumen, Büros und Archiven zu finden. Es frisst Papier, Bücher, Fotos und Tapeten und verbreitet sich über Kartons und Papierstapel.

Für die Kosten bedeutet das: Beim Silberfischchen ist die Trocknung ein starker Hebel, beim Papierfischchen nicht. Dort entscheidet die konsequente Behandlung. Wir bestimmen die Art deshalb immer zuerst.

Wovon der Preis abhängt

Für eine Wohnung mit Befall in Bad und Küche reicht der Festpreis in aller Regel aus. Mehr Aufwand entsteht durch die Art, durch viele betroffene Räume, durch große Mengen Papier und Kartons und durch schwer zugängliche Verstecke.

Gerade Papierfischchen sitzen oft in Bücherregalen, Aktenschränken und Kellerregalen voller Kartons. Je mehr Lagergut, desto mehr Verstecke. Wer vor dem Termin Kartons aus dem Keller holt und Papier vom Boden räumt, erleichtert die Behandlung.

Die Feuchtigkeitsursache ist kein Posten auf unserer Rechnung, aber sie entscheidet über den Erfolg. Liegt sie in einem Wasserschaden, einer Wärmebrücke oder undichten Fugen, sagen wir Ihnen das. Die Sanierung selbst gehört in die Hände von Handwerk oder Hausverwaltung.

Rechenbeispiele

Beispiel 1: Sie sehen jede Nacht mehrere Silberfischchen im Bad. Sie rufen an, wir behandeln die Verstecke, kommen nach zwei bis drei Wochen zur zweiten Behandlung und zeigen Ihnen die Feuchtequelle. Sie zahlen 357 €, Anfahrt inklusive.

Beispiel 2: Sie finden graue Tiere im Bücherregal und Fraßspuren an Fotos. Bei der Erstinspektion bestätigen sich Papierfischchen, und Sie beauftragen die Bekämpfung. Sie zahlen 357 €, die 80 € sind darin verrechnet.

Beispiel 3: Die Erstinspektion zeigt, dass nur einzelne Tiere im Bad leben und das eigentliche Problem eine undichte Silikonfuge ist. Dann zahlen Sie 80 € und wissen, was zu tun ist, ohne unnötige Behandlung.

Ablauf und Dauer

Beim ersten Termin bestimmen wir die Art, suchen die Verstecke und setzen Köder und Wirkstoff gezielt an Sockelleisten, Fugen, Rohrdurchführungen und die Bereiche hinter Waschmaschine und Toilette. Gleichzeitig schauen wir nach der Ursache: Luftfeuchte, undichte Fugen, feuchter Estrich, fehlende Lüftung.

Nach etwa zwei bis drei Wochen folgt der zweite Termin. Wir kontrollieren, behandeln nach und erfassen die inzwischen geschlüpften Tiere.

Zur Vorbereitung räumen Sie Sockelleisten, Badschränke und die Bereiche hinter Geräten möglichst frei und lagern Papier und Kleidung nicht direkt auf dem Boden. Lüften Sie Bad und Küche in den Wochen vor und nach der Behandlung mehrmals täglich.

Warum Hausmittel und Feuchtigkeit teuer werden

Lavendel, Zitrone, Kartoffelfallen oder Backpulver erwischen einzelne Tiere, beseitigen aber keinen Befall. Die Tiere sitzen in Ritzen und hinter Sockelleisten, wo Hausmittel nicht hinkommen. Sinnvoll sind Fallen höchstens zur Kontrolle, ob überhaupt Tiere da sind.

Der teurere Fehler ist ein anderer: behandeln und die Feuchtigkeit lassen. Dann findet die nächste Generation dieselben Bedingungen vor, und der Befall kommt wieder, egal wie gut behandelt wurde. Wer dagegen nach dem Duschen stoßlüftet, Wäsche nicht in der Wohnung trocknet und schadhafte Fugen erneuert, nimmt dem Befall die Grundlage.

Ein einfaches Hygrometer hilft. Messen Sie über einige Tage in Bad, Küche und Schlafzimmer. Bleibt ein Raum lange nach dem Lüften feucht, liegt dort meist auch der Schwerpunkt der Tiere.

Wer zahlt: Mieter oder Vermieter?

Bei Silberfischchen entscheidet die Ursache. Liegt sie im Gebäude, etwa an undichten Rohren, einem Wasserschaden oder mangelhafter Abdichtung, ist in der Regel der Vermieter zuständig. Entsteht die Feuchtigkeit durch falsches Lüften und Heizen, kann der Mieter die Kosten tragen müssen. Was im Einzelfall gilt, ist oft strittig.

Wir dokumentieren die Ursache bei der Erstinspektion, damit Sie eine belastbare Grundlage für das Gespräch mit der Hausverwaltung haben. Melden Sie den Befall schriftlich und mit Fotos. Über die Nebenkosten umlegbar ist nach § 2 Nr. 9 der Betriebskostenverordnung nur die laufende, vorbeugende Ungezieferbekämpfung.

Als Privatperson können Sie nach § 35a EStG 20 Prozent der Arbeits- und Fahrtkosten geltend machen, wenn die Rechnung sie getrennt ausweist und Sie überweisen. Eine Rechtsberatung leisten wir nicht.

Vorbeugung nach der Behandlung

Nach der zweiten Behandlung entscheidet der Alltag, ob die Tiere wiederkommen. Lüften Sie nach dem Duschen und Kochen stoß, statt das Fenster dauerhaft zu kippen, ziehen Sie die Duschkabine ab und trocknen Sie Wäsche möglichst nicht in der Wohnung. Rücken Sie Möbel ein paar Zentimeter von kalten Außenwänden ab.

Erneuern Sie schadhafte Silikonfugen und lassen Sie undichte Anschlüsse an Wanne, Dusche und Waschbecken reparieren. Kartons gehören nicht in feuchte Keller, Papier und Bücher lagern Sie besser in geschlossenen Kunststoffboxen. Neue Kartons, etwa nach einem Umzug oder aus dem Versandhandel, packen Sie zügig aus und entsorgen sie.

Ein Hygrometer im Bad zeigt Ihnen, ob die Maßnahmen wirken. Sinkt die Luftfeuchte nach dem Lüften schnell wieder, sind Sie auf dem richtigen Weg.

Wann Sie einen Profi brauchen

Einzelne Silberfischchen im Bad sind normal und kein Grund für einen Kammerjäger. Bekämpfen lassen sollten Sie, wenn Sie täglich mehrere Tiere sehen, auch tagsüber und in Wohnräumen, wenn Sie Fraßspuren an Büchern, Tapeten oder Fotos finden oder wenn es sich um Papierfischchen handelt.

Bei Papierfischchen lohnt der frühe Anruf besonders. Sie verbreiten sich über Kartons, auch beim Umzug, und lassen sich in trockenen Räumen über die Lüftung nicht stoppen. Je früher behandelt wird, desto weniger Bücher, Akten und Fotos sind betroffen.

Silberfischchen & Papierfischchen - Leistung im Detail
Häufige Fragen

Kosten: Ihre Fragen, unsere Antworten

Was kostet ein Kammerjäger gegen Silberfische?

Bei uns 357 € zum Festpreis inklusive Mehrwertsteuer und Anfahrt in Hamburg und im Umkreis von 65 Kilometern. Enthalten sind zwei Behandlungen im Abstand von etwa zwei bis drei Wochen und die Beratung zur Feuchtigkeitsursache.

Was kostet die Erstinspektion?

80 €. Beauftragen Sie danach die Bekämpfung, wird der Betrag vollständig auf die 357 € angerechnet. Allein zahlen Sie ihn nur, wenn keine Behandlung nötig ist oder Sie keine wünschen.

Gilt der Preis auch für Papierfischchen?

Ja, die 357 € gelten für Silberfischchen und Papierfischchen. Bei sehr ausgedehntem Befall, etwa in Archiven oder Lagerräumen voller Papier, nennen wir den Preis vorher am Telefon.

Wie lange dauert die Bekämpfung von Silberfischen?

Zwei Termine im Abstand von etwa zwei bis drei Wochen, beide im Festpreis enthalten. Damit der Erfolg hält, muss parallel die Feuchtigkeitsursache beseitigt werden.

Sind Silberfische gefährlich?

Nein, weder für Menschen noch für Haustiere, Krankheiten übertragen sie nicht. In größerer Zahl sind sie aber ein Zeichen für Feuchtigkeit, und Papierfischchen können Bücher und Fotos beschädigen.

Woher kommen Silberfische in der Wohnung?

Silberfischchen brauchen Feuchtigkeit und sitzen in Ritzen, Fugen und Rohrdurchführungen von Bad und Küche. Ursachen sind oft zu wenig Lüften, Wasserschäden, undichte Fugen oder Neubaufeuchte. Papierfischchen werden häufig mit Kartons eingeschleppt.

Wer zahlt bei Silberfischen in der Mietwohnung?

Liegt die Ursache im Gebäude, etwa an undichten Rohren oder einem Wasserschaden, in der Regel der Vermieter. Entsteht die Feuchtigkeit durch falsches Lüften, kann der Mieter zahlen müssen. Wir dokumentieren die Ursache für das Gespräch mit der Verwaltung.

Helfen Hausmittel gegen Silberfische?

Lavendel, Zitrone oder Kartoffelfallen erwischen einzelne Tiere, beseitigen aber keinen Befall. Sinnvoll sind Fallen nur zur Kontrolle. Bei täglichen Sichtungen oder Fraßspuren hilft eine gezielte Behandlung der Verstecke.

Muss ich vor der Behandlung etwas vorbereiten?

Räumen Sie Sockelleisten, Badschränke und die Bereiche hinter Waschmaschine und Toilette möglichst frei. Lagern Sie Papier und Kleidung nicht auf dem Boden und reinigen Sie behandelte Stellen in den ersten Tagen nicht feucht.

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