Marderabwehr in Norderstedt Neubau-Dach, Folie und Photovoltaik
Norderstedt ist in weiten Teilen in den letzten Jahrzehnten gewachsen: Einfamilien- und Doppelhäuser in Garstedt, Harksheide, Glashütte und Friedrichsgabe, dazu jüngere Neubaugebiete. Moderne Dächer haben Unterspannbahnen und dicke Dämmpakete zwischen den Sparren. Genau das macht sie für Marder attraktiv: Die Folie ist schnell aufgerissen, die Dämmung warm und weich. Der Einstieg ist meist ein zu großer Spalt an der Traufe, ein fehlender Lüftungsgitter-Einsatz oder eine offene Kehle an der Gaube.
Ein Thema, das in Norderstedt zunimmt, sind Photovoltaikanlagen. Zwischen Modulen und Ziegeln entsteht ein geschützter Hohlraum, in dem Marder sitzen und Kabel beschädigen. Von dort ist der Weg unter die Deckung kurz. Dazu kommen die vielen Grünzüge, Knicks und Gärten mit dichten Hecken, die Marder als Wanderwege nutzen, und Reihen- und Doppelhäuser, bei denen ein Tier über das Nachbardach kommt.
Der Steinmarder steht in Schleswig-Holstein wie im Rest des Landes unter Jagdrecht: kein Fang durch den Hausbesitzer, sondern Vergrämung und Verschluss. Bei Neubauten prüfen wir zudem, ob der Einstieg ein Baumangel ist, denn dann lohnt sich ein Blick in die Gewährleistung. Über die A7 sind wir aus Bergedorf in etwa 45 Minuten vor Ort.