Kammerjäger Hamburg

Ein Kammerjäger jagt - wie der Name schon sagt- Kammern. Diese Aufgabe ist für den Kammerjäger im Allgemeinen ein leichtes Spiel, da einer Kammer die Flucht aus anatomischen Gründen nicht möglich ist: Eine Hamburger Kammer wird nie aus Hamburg entfliehen können.

Man mutmaßt, dass das Fehlen an Mobilität hauptgründlich zum flächendeckenden Aussterben der Kammern geführt hat; viele Objekte konnten Ihr Fortbestehen jedoch durch geschickte Tarnung als Zimmer oder Raum sichern.

Früher, als die Menschen noch Jäger und Sammler waren, gingen meistens die Männer auf die Kammerjagd, während das weibliche Geschlecht sich auf die Kammersammlerei spezialisierte ("Kammerfrauen").

Da sich jedoch die Kammersammlerei als weitaus weniger effektiv erwies ( Wissenschaftler mutmaßen, dass sich dies aus Mangel an geeigneten Kammersammelbehältern ergab ) sind auch heute noch Kammerjäger meistens Männer.

Hamburg

Mit Einführung der Wohnungsbauprämie wurde die Kammerjagd unattraktiv, weshalb viele Kammerjäger zum Kämmerer umschulten oder die Schädlingsbekämpfung mit in ihr Repertoire aufnahmen und sich ab da Schädlingsbekämpfer nannten.

Heutzutage sieht man in Hamburg gelegentlich noch Studenten im September und Oktober eines jeden Jahres in der Betätigung der Kammerjägerei.